Haarausfall – Alopezie

Alopezie

Alopezie – auch Haarausfall genannt – ist kein erfreulicher Begleiter. Sowohl Frauen als auch Männer leiden unter den Symptomen des Haarausfalls, wobei die männliche Bevölkerung meist mehr davon betroffen ist. Die Haarfollikel sind eine der teilungsaktivsten Zellen des Körpers und auf einen hohen Stoffwechselumsatz angewiesen.

Welche Ursachen hat die Alopezie?

Die Alopezie kann verschiedenen Ursachen zugrunde liegen. Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente sind wichtig für den Aufbau der Haarfollikel und deren Bildung der Haare. Durch gewisse Mängel kann es geschehen, dass es zu Haarausfall kommt. Aber auch ein Überfluss an toxischen und chemischen Giften führt zu demselben Ergebnis. Verschiedene Ursachen, die bis heute bekannt sind und deren Behandlung werden wir Ihnen hier auflisten.

Mangel an Vitaminen

Während im Sommer die Haare wachsen und gedeihen, beginnen diese meist im Herbst lichter zu werden. Hier kommt es des Öfteren zu den ersten Symptomen des Haarausfalls. Durch den Wechsel des Sommers zum Winter hin bedingt, werden die Tage kürzer und die Sonne ist nicht unbedingt jedermanns Begleiter über Tage. Meist sind triste Arbeitsumgebungen gang und gebe, bei denen kaum Sonnenlicht zutage gefördert wird. Durch die geringere Sonneneinstrahlung wird das wichtige Vitamin D zunehmend weniger produziert und kann Mangelerscheinungen im Körper auslösen. Hier ist anzumerken, dass Vitamin D den Haarausfall verhindert. 80 – 90 % des Vitamins kann eigens vom Körper selbst produziert werden. Sie sollten sich also täglich mindestens 20 Minuten im Freien am besten ausserhalb der Bürogebäude aufhalten, damit Sie gut versorgt sind. Die anderen 10-20 Prozent werden über die Nahrungsmittelaufnahme gedeckt. Hohe Konzentrationen von Vitamin D finden sich vor allem in fettreichen Fischsorten, wie z.B. Lachs oder Hering und Lebertran wieder.

Was wir also nun gelernt haben, ist, dass Vitaminmangel leicht zu Haarausfall führen kann. Es ist wichtig, einer ausgewogene Ernährung nachzugehen!

Folgende Vitamine sind enorm wichtig für eine gesunde Haarpracht und erfüllen diese Funktionen:

1. Vitamin C fördert das Haarwachstum.
2. Vitamin D verhindert den Haarausfall
3. Vitamin E beschleunigt das Haarwachstum
4. Vitamin B aktiviert die Haarwurzel
5. Vitamin A pflegt die Haarfollikel

Nach einem Haarausfall lohnt sich daher bei plötzlich wenigem oder nur noch spärlichem Haarwuchs, nach einem möglichen Vitaminmangel Ausschau zu halten und seine Ernährung, wenn möglich, zu optimieren. Vielleicht sollte sogar mit Nahrungsergänzungsmittel nachgeholfen werden, um alle Vitamine dem Körper zuzuführen.

Haarausfall und deren mögliche Erkrankungen

Es gibt diverse Erkrankungen, die zum Haarausfall führen können. Bei einer Schilddrüsenerkrankung kommt es zu verschiedenen Mangelzuständen im Körper (Mineralstoff- und Vitaminmangel). Der Körper kann bei diesen Krankheiten nicht mehr ausreichend versorgt werden. Durch die medikamentöse Behandlung und oft auch einer falschen, nährstoffarmen Behandlung, kommt es zu einer Alopezie. Eine starke Strahlung sowie Elektrosmogbelastung unterstützen dies nicht gerade.

Medikamente, verschiedene Therapien und Haarausfall

Durch eine hohe toxische Belastung der Haarfollikel kommt es meist tempörär aber auch über längere Zeiträume zu einem Haarausfall. Um zu klären, warum dies so ist, geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Hintergründe.

Haare sind Hautanhangsgebilde, die nahe bei den Schweiß- und Talgdrüsen liegen und über denen die Entgiftung und Ausscheidung verschiedener Stoffe geschieht. Die Absonderungen von verschiedenen Giftstoffen können Schädigungen hervorrufen. Bei zu vielen Sekreten, kommt es zu einer Schädigung der Haarfollikel. Chemische Gifte, Drogen oder Schwermetalle können dies hervorrufen. Hier gibt eine Haarmineralanalyse Aufschluss über die belastenden Giftstoffe im Körper.

Genetisch bedingte Alopezie

Die häufigste Ursache für einen Haarausfall sind genetisch bedingte Alopezien. Hormone und deren Funktion auf den Körper sind meist die Ursache für einen genetisch bedingten Haarausfall. Die Komplexität an sich ist jedoch noch nicht komplett untersucht worden. Verschiedene Daten geben Aufschluss über die Ursachen. Wichtig anzumerken ist hier, dass meist Gewohnheiten und Schwachstellen vererbt werden, Haarausfall an sich wird jedoch nicht als solches weitervererbt.

Die Theorie als solches, dass Väter von Ihren Söhnen die Glatze erben ist hier nicht unbedingt richtig. Der Umstand und die Lebensgewohnheiten sind ausschlaggebend für eine Alopezie. Wenn der Vater viel Fleisch und Süßes isst, regelmäßig Kaffee und Alkohol genießt und vielleicht auch noch raucht und des öfteren gestresst ist, kann es schnell geschehen, dass über die Jahre eine Glatze entsteht. Es muss sich also niemand wundern wenn der Sohn, der sich dieselben Gewohnheiten zu eigen macht, einen Entwicklungsprozess durchmacht, bei dem die Haare genau wie die Haare des Vaters wachsen.

Bei Männern beginnt der Haarverlust im Alter von 20 – 25 Jahren und schreitet bis zum 30. Lebensjahr schnell voran. Gegenüber Frauen leiden Männer häufiger an Haarausfall. Aufgrund der Hormone, bei Männern das Testosteron, bildet sich ein Kranz um die Haare. Dies liegt daran, dass zum Einen gewisse Haarwurzeln unempfindlicher gegenüber dem Testosteron sind als andere.

Bei Frauen bessert und sichert das Hormon Östrogen eher den Haarwuchs, als dass es das Gegenteil bewirkt. Aber es kann jedoch auch geschehen, dass sich die Haare lichten und es zum allgemeinen Haarverlust kommt. Diese Form des Haarverlustes wird dann Androgenetische Alopezie genannt.

Bei der Vererbung sind mehrere Gene beteiligt und werden von Mutter oder Vater weitervererbt. Der Haarverlust ist also durch den polygenen Vererbungsvorgang nicht immer bei jedem bedingt. Wie wir zuvor erklärt haben, zählen verschiedene Faktoren zu den Ursachen der Alopezie.

Folgende Faktoren sind für eine Alopezie möglich:

Bei den natürlichen Umweltbedingungen sind Allergien, Lebensmittelunverträglichkeit, Fehlernährung, Stress und anderen starken psychosomatischen Belastungen aber auch strahlenschäden die Ursache für einen Haarausfall. Dagegen sind Einflüsse wie Impfstoffen, Umweltgifte, Zahnmetalle, chronische Entzündungen auch ausschlaggebend.

Wie kann man den Haarverlust aufhalten?

Als erstes sollte eine umfassende medizinische Untersuchung stattfinden. Hier muss der genaue Kern des Problems und der Ursache gefunden werden, bevor weitere Schritte unternommen werden. Es gibt diverse Diagnostikverfahren, die Aufschluss über den Zustand des Körpers und folglich auch über den Haarverlust geben können.

Hierzu zählen folgende Diagnostikmethoden:

  • Labordiagnostik
  • Cellsymbiosisdiagnostik
  • Schwermetall-Belastungsdiagnostik
  • Haar-Mineral-Analyse
  • Schilddrüsendiagnostik
  • Umweltgiftbelastungs-Diagnostik
  • Bioresonanz Testverfahren
  • Vegatest-Methode
  • Elektroakupunkturtestung
  • kinesiologische Testung
  • RAC-Testung
  • Lebensmittelunverträglichkeitstest IGG
  • homöopathische Repertorisation

sobald die genauen Ursachen für die Alopezie gefunden wurden, können die Symptome behandelt werden. Hier folgt eine kleine Auflistung der Methoden:

  • Chelattherapie
  • Ausleitungstherapie
  • orthomolekulare Therapie
  • Homöopathie
  • Natürliche Hormonersatztherapie
  • Darmsanierung
  • Darmsymbioselenkung
  • bioenergetische Regulationstherapie
  • Bioresonanztherapie
  • Wega-Therapie
  • Rayonex-Therapie
  • Schröpfen
  • Schwermetallentgiftung

Bei den Therapiemethoden kann eine medikamentöse Behandlungen Erfolg versprechen. Die Behandlungen unterscheiden sich jedoch bei Frauen und Männern. Das Problem der medikamentösen Behandlung jedoch ist, dass für fast alle Produkte gilt, wenn man diese einnimmt, dass das neugewonnen Haar wieder ausfallen kann, wenn die Substanzen nicht weiter eingenommen werden. Medikamente müssen ein Leben lang eingenommen oder aufgetragen werden, um einen dauerhaften Erfolg zu gewährleisten. Alle Präparate benötigen mindestens 2 Monate, bevor eine Besserung ersichtlich ist. Das Haar benötigt Zeit, um durch die Haut zu wachsen und sich zu regenerieren. Einige Medikamente benötigen sogar 6 Monate bis erste Erfolge verzeichnet werden.

Verschiedene Nebenwirkungen treten meist bei der Behandlung auf, die nicht immer gewünscht sind. Im Kern der Präparate geht es meist darum, dass der Hormonhaushalt verändert wird um ein Wachstum zu gewährleisten. Dies kann negative Einwirkungen auf die komplette Entwicklung des ganzen Körpers haben. Jedoch mit dem Resultat, dass die Haare meist wieder wachsen.

Es gibt 2 verschiedene Ansätze, die bei der Behandlung der Alopezia areata (Kreisrunder Haarausfall) eine Anwendung finden. Der erste Ansatz ist, dass eine Schwächung des gesamten Immunsystems stattfindet. So können die Haare nicht mehr abgestoßen werden und es kommt zu einem erneutem Wachstum. Der zweite, etwas weniger drastische aber dennoch weniger Erfolg versprechende Ansatz, ist, dass dem Immunsystem beigebracht wird, die Haarfollikel nicht abzustoßen. Beide Behandlungen sind nicht unbedingt vielversprechend, da sie viele Nebenwirkungen mit sich bringen können.
Was gibt es für Möglichkeiten den Haarausfall zu kaschieren?

Haarausfall ist für das persönliche Ansehen enorm wichtig. Wenn die eigenen Haare schwinden, schwindet meist mit ihnen das Selbstwertgefühl. In manchen Kulturen wird deshalb kein Haar angerührt. Es strahlt ein Zeichen von Gesundheit, Stärke und Gebärfähigkeit aus. Wenn die Haare lichter werden, beginnen die meisten sich erste Gedanken zu machen und beginnen meist dem Friseur erste Fragen zu stellen. Oft können diese einem schon wertvolle Tipps zur Pflege geben. Am Ende bleibt den Patienten nichts mehr übrig als die wenigen Haare zu verdichten. Während der Übergangszeiten bei therapeutischen Behandlungen wird diese Methode angewendet. Es muss irgendwie die Zeit überbrückt werden, in der die Haare am Regenerieren sind. Alternative Methoden wären aber auch, dass die gesamten Haare rasiert werden und mittels Perücke ersetzt werden. Hier gibt es eine größere Auswahl an Sortimenten und Informationen zu diesem Thema.

Letzer Ausweg – Haartransplantation

Die allerletzte Möglichkeit, einen Versuch zu starten, der das Haarwachstum wieder in seiner alten Form durchsetzt, ist die Haartransplantation. Diese hat den Vorteil, dass Sie auf Haarverlust hemmende Produkte aus der Drogerie oder der Apotheke ab sofort verzichten können, wenn Sie sich für eine Haartransplantation entschieden haben. Das Geld, was Sie in „Hilfsmittel“ investieren, schmeißen Sie quasi zum Fenster raus. Sie müssen nämlich bedenken, dass jeder Körper anders bei der Anwendung solcher vielversprechenden Produkte reagiert. Hinzu kommt, dass es keine Garantie dafür gibt, dass sie wirklich erfolgversprechend sind.

Nach einer durchgeführten Haatransplantation hingegen, können Sie sich sicher sein, dass Sie ein optimales Ergebnis damit erzielen. Mit der neuen Haarpracht kommt auch das Selbstwertgefühl zurück und Sie haben eine deutlich positivere Ausstrahlung auf Ihre Mitmenschen. Die Türkei hat sich als optimaler Standort für eine Haartransplantation bewährt. Sie zählt bereits zu den Top-Ten-Standorten des Medizintourismus. Die Behandlung an sich ist gegenüber anderen Ländern 50-70 % günstiger, was aber nicht heißen soll, dass Sie kein vernünftiges Ergebnis erhalten. Die meisten Ärzte haben bereits langjährige Erfahrung im Bereich der Haartransplantation. Die Haartransplantation in der Türkei unterliegt zudem einem hohen Hygiene- und Technologie-Standard. Grund für die Niedrigpreise ist nur, dass die Türkei bei den „Big Playern“ der Wirtschaft mitspielen möchte, weshalb die Preise günstig bei dem Kunden ankommen und lukrativ sein müssen.

Wie Sie sehen, muss heutzutage niemand mehr sein Geld in irgendwelche vielversprechenden Haarwuchsmittel stecken, für die auf Langzeit gesehen eine hohe Summe zusammenkommt. Besser ist es in diesem Fall, für eine lukrative Haartransplantation zu sparen. Informieren Sie sich gerne vorab bei uns über die Möglichkeiten, die Ihnen eine Haartransplantation bietet!

Haarausfall – Alopezie was last modified: Juli 6th, 2016 by admin
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