Eigenhaartransplantation

Eigenhaartransplatation

Haarausfall war einmal

Es gibt viele Menschen in Deutschland, die unter Haarausfall leiden, dabei ist der Großteil der Leidenden männlich. Nach einer Studie leidet circa jeder zweite Mann unter Haarausfall. Haarausfall hat viele verschiedene Ursachen. Diese beziehen sich meist auf die Gene, aber auch verschiedene dermatologische oder internistische Erkrankungen können Schuld an den kahlen Stellen am Kopf sein. Wer sich nicht mit einem kahlen Kopf abfinden kann oder jahrelang Gebrauch von Medikamenten machen möchte, sollte sich für die einzig richtige und erfolgreichste Methode entscheiden: Die Haartransplantation.

Ablauf der Transplantation

Die Funktion einer Haartransplantation besteht darin, kahle Stellen auf dem Kopf zu vermindern und unauffälliger zu gestalten oder neue Stellen mit Haar zu füllen. Um das zu verwirklichen, wird von hochmodernen Methoden Gebrauch gemacht. Zu diesen Methoden gehört die Eigenhaartransplantation, die in die FUT- und die FUE-Methode unterteilt ist. Besonders der vordere Haaransatz erfordert Aufmerksamkeit, da er als Erstes wahrgenommen wird.

Deshalb zieht unser Chirurg eine neue, natürliche Haarlinie. Dies geschieht folgendermaßen: Als erstes wird dem Patient eine örtliche Betäubung gesetzt. Als nächstes entnimmt der Arzt aus dem Haarkranz am Hinterkopf einen haarbesetzten Hautstreifen. Die einzelnen Spenderhaare werden in kleinste Folikel unterteilt. Die Spenderstelle wird sorgfältig vernäht, das darüberlegende Deckhaar verbirgt die Naht.

Der nächste Schritt besteht dann darin, die zuvor geteilten Haarfollikel in kleine Bündel zu packen, dass sogenannte Micrografts entstehen, also Mikrotransplantate. Sie bestehen aus einem bis zwei Haarfollikel wohingegen die Minigrafts aus drei bis fünf Haarfollikel bestehen. Diese Grafts werden dann an den betroffen Stellen am Kopf eingepflanzt.

Nach dem Eingriff

Bei der Verheilung entstehen dann kleine Krusten, die aber nach einigen Tagen von selbst abfallen. Am Tag nach der Haartransplantation wird noch eine Nachuntersuchung vom Arzt durchgeführt. Damit die Verheilung reibungslos verläuft, bekommt dem Patient vom Arzt Medikamente verschrieben, die dazu beitragen. Ungefähr drei Tage nach der Haartransplantation bietet sich schon die Möglichkeit, das Haar zu waschen und etwa eine Woche nach dem Eingriff ist der Patient wieder komplett erholt und gesellschaftsfähig.

Nach der Abheilungs-Phase kann es dazu kommen, dass das Haar wieder ausfällt. Doch hier besteht kein Grund zur Sorge. Dies ist ein natürlicher Prozess des Körpers und die ausgefallenen Haare wachsen nach einiger Zeit wieder nach. Ist der Patient noch immer mit dem Ergebnis unzufrieden, kann nach einer Wartezeit von 3-6 Monaten noch eine Haartransplantation durchgeführt werden. Am Ende wird der Patient immer mit vollerem Haar dastehen.

 

 

Eigenhaartransplantation was last modified: August 6th, 2015 by admin
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