Dünnes Haar – Ursachen und Behandlung

Hair loss

Dünnes Haar oder dünner werdendes Haar ist nicht nur ein Problem, von dem allein Frauen betroffen sind – auch Männer können darunter leiden. Grund dafür ist meist eine von Natur aus bestehende Veranlagung. War man jedoch bislang mit einer vollen Haarpracht gesegnet und stellt seit kurzem fest, dass diese droht immer dünner zu werden, wird der Chemie- oder Hormonhaushalt des Körpers aus dem Gleichgewicht geraten sein. Dies bedeutet, dass die Struktur des Haares sich durch z.B. Hormonumstellungen verändert haben kann. Es kann dabei durchaus hilfreich sein, seinem Haar viel Aufmerksamkeit zu schenken, was wohlgemerkt nichts mit Eitelkeit zu tun haben muss! Wer seinen Körper aufmerksam beobachtet, kann Symptome wie beispielsweise dünnes Haar rechtzeitig bemerken und umgehend etwas dagegen unternehmen.

Was ist die Ursache für dünnes Haar?

Dünnes Haar ist nicht gleich dünnes Haar. Entweder haben Frauen genetisch bedingt weniger Haare auf dem Kopf oder nehmen selbst durch mechanische Einflüsse, wie jahrelanges Haare färben oder Haarbruch Einfluss auf die Haarstruktur.

Andererseits gibt es auch Frauen, die erst seit kurzem bemerken, dass ihr Haar plötzlich zunehmend dünner wird. Dies kann wiederum auf bestehende Mangelzustände im Körper hindeuten oder hormonell bedingt sein. Beispielsweise verlieren Frauen nach der Schwangerschaft Haare, aber auch die Einnahme der Pille kann die Haarstruktur und allgemein das Wachstum beeinflussen. Lassen Sie dünnes Haar also nicht einfach dünn sein und gehen Sie der Ursache genauer auf den Grund. Nutzen Sie die Chance, auf die Wünsche Ihres Körpers einzugehen und die Mangelzustände zu beheben. So verhindern Sie, dass diese immer ausgeprägter werden und eventuell ernsthaftere Schäden hinzu kommen.

Es gilt zunächst die Art der vorherrschenden Mangelzustände des Körpers zu deuten. Die Arten der Mangelzustände können vielfältiger Natur sein. Dünnes Haar kann so beispielsweise auf einen Mangel an Silizium, Vitamin D, Spurenelementen oder an Aminosäuren hinweisen. Im nächsten Schritt folgt die Behebung der Ursachen.

Was kann ich gegen dünnes Haar tun?

Dünnes Haar – Siliziummangel?

Silizium wird von kaum jemandem in der eigenen Nährstoffversorgung berücksichtigt. In jungen Jahren mag das noch nicht so schlimm sein, da wir mit gut gefüllten Siliziumspeichern im Körper zur Welt kommen. Allerdings sinkt der körpereigene Siliziumspiegel immer weiter mit der Zeit. Hinzu kommt, dass der Körper über die Nahrung nicht mehr genügend Silizium geliefert bekommt.

Das Silizium trägt wesentlich zu unserer Haargesundheit bei, indem es das Haar pflegt, dicht und glänzend macht. Ein Mangel führt also zu dünnem Haar, Haarausfall oder äußert sich in sprödem oder glanzlosem Haar.

Für einen sichtbaren Erfolg, sollte Silizium über einen Zeitraum von mindestens 6 Monate täglich eingenommen werden, z.B. in Form von organischem Silizium. Doch auch äußerlich kann man mit einem siliziumhaltigen Haarwachstumskonzentrat nachhelfen, welches auf die Kopfhaut aufgetragen wird.

Dünnes Haar – Vitamin-D-Mangel?

Dünnes Haar ist eines von vielen Symptomen von Vitamin-D-Mangel und sollte als Warnhinweis betrachtet werden für durchaus schwerwiegendere Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Zahnfleischproblemen. Es besteht also dringender Handlungsbedarf, da es sonst zu größeren Problemen als einem Haarausfall kommen kann.

Glücklicherweise kann der Körper Vitamin D selbst produzieren. Dazu genügt es sich am Tag 20 Minuten der Sonneneinstrahlung auszusetzen. Es ist also sinnvoll, sich viel Außerhalb der Wohn- oder Arbeitsstätte aufzuhalten. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Sonneneinstrahlung gegen den vom Vitamin-D-Mangel hervorgerufenen Depressionen entgegenwirkt. Im Winter kann man gerne auf ein Vitamin-D-Präparat zurückgreifen.

Mangel an Aminosäuren?

Die Ursache für dünnes Haar kann aber auch durch einen Mangel an Aminosäuren wie Lysin erfolgen. Da das Haar aus Proteinen (Eiweiß) besteht, ist es umso wichtiger, dass der Körper ausreichend und mit den richtigen Proteinen versorgt wird. Es fehlen ansonsten die Bausteine fürs Haar und es wird im Umkehrschluss dünn und kann sogar ausfallen. Das wenige Protein, das vorhanden ist, wird dort verwendet, wo es lebenswichtige Funktionen erfüllen muss und dementsprechend nötiger gebraucht wird – und dies leider nicht in Form von Haaren auf dem Kopf.

Um den Mangel zu beheben, sollten Sie zunächst einen Blick auf Ihre Ernährungsweise werfen und diese gegebenenfalls umstellen, wenn sie zu eiweißarm ist, bzw. besonders aus Lysin armen Eiweißen wie Getreide und Reis besteht. Ist Ihnen dies aus irgendeinem Grund nicht gelungen oder zumindest nicht von Erfolg gekrönt, können Sie Ihre Lysinversorgung auch ganz einfach mit Eiweißtabletten aus Lupinenprotein verbessern.

 

Dünnes Haar kann allerdings auch die Ursache von Stress, Übersäuerung oder Schilddrüsenproblemen sein. Bei letzterem gilt es, ab und an seine Schilddrüsenwerte kontrollieren zu lassen und im Falle einer Unterfunktion unterstützend mit Hormonen zu arbeiten. Ansonsten ist eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise sicherlich ausschlaggebend für eine volle, gesunde und glänzende Haarpracht.

Dünnes Haar – Ursachen und Behandlung was last modified: Juni 15th, 2016 by admin
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